fullhouse - Konzept

 

Baustein 1

Körper trifft Stimme - Grundlagen des Schauspielens

 

Baustein 2

Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung

 

Baustein 3

das Erarbeiten eines Theaterstückes über den Zeitraum von sechs Monaten

 

detaillierte Informationen zu Baustein 1 + 2 finden Sie im Anhang

 

der Einstieg während der beiden Unterrichtseinheiten Baustein 1 + 2 ist jederzeit möglich

 

ab Baustein 3 sollten alle SchauspielerInnen bis zur Aufführung verlässlich dabei sein

1. Köper trifft Stimme

Der Körperausdruck und der Einsatz der Stimme hängen eng zusammen und sind die Basis der inneren wie äußeren Präsenz und des ganz persönlichen Stils. Wir erforschen diese Zusammenhänge und erweitern spielerisch unsere Möglichkeiten. Wir lernen in kreativen Stimm- und Körperübungen,

wie wir unsere Stimme kräftigen und die Aussprachedeutlichkeit verstärken,

und machen uns Rhythmus und Klang bewusst. Wir arbeiten mit einfachen Sprachversen bis hin zu einer kleinen Theaterrolle. Dabei überprüfen wir unsere Wirkungsweise. Geeignet für große und kleine Ziele, den professionellen Auftritt, die persönliche Weiterentwicklung oder einfach nur aus Spaß. 

2. Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung

Wir stehen im permanenten Austausch mit anderen Menschen. Aber nicht immer stimmt unsere Eigenwahrnehmung mit der anderer überein.

Warum sieht mein Gegenüber mich anders, als ich mich selbst sehe?

Weshalb sind wir nicht deckungsgleich in unserer Wahrnehmung, und welche Rolle spielen dabei unterschiedliche Sinne?

Wir proben den Perspektivenwechsel. In praxisnahen kognitiven und spielerischen Übungen erfahren Sie, wie andere Sie wahrnehmen, und damit auch mehr über sich selbst. Davon werden Sie in Ihrer täglichen Kommunikation profitieren. Ein Unterricht für alle, die offen für neue Impulse und das Feedback anderer sind.
 

Ob wir einen anderen Menschen sympathisch finden oder nicht, darüber entscheiden oft nur wenige Sekunden. Und umgekehrt ist es genauso. 
Körpersprache, Gestik, Mimik, Wortwahl und Tonfall, vor allem aber auch ihre Stimmigkeit spielen dabei eine wichtige Rolle.

In praktischen Übungen und Improvisationen untersuchen wir, was man bei der "ersten Begegnung" richtig und falsch machen kann und was man besser bleiben lassen sollte. Das Feedback aus der Gruppe hilft uns dabei, mehr über unsere Wirkung auf andere zu erfahren und so Tipps und Anregungen für das alltägliche Verhalten zu gewinnen. Dabei soll auch der Spaß nicht zu kurz kommen.